Erding: Hotelbetreiber sichert sich letzte Fläche im Greenbiz-Park.
Ausgabe 60, Quelle: VIB Vermögen
Liebe Leserinnen, liebe Leser !
Es geht voran. Die Hundebadetage im Ungererbad und Dantebad zum Abschluss der Freibadsaison in München sind vorbei, das Champions-League-Finale wird 2028 wieder in München ausgetragen, die Leichtathletik-WM kommt 2031 in die bayerische Landeshauptstadt und das Amtsgericht München verurteilte einen Besucher der Wiesn 2022 (!) zu 500 Euro Schmerzensgeld, nachdem er dort mit einem anderen Wiesn-Gänger aneinandergeraten war. Vor allem aber: Die Zapfhähne auf dem 191. Oktoberfest sitzen. Den ersten bugsierte Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause bei seiner Premiere mit zwei Schlägen ins Fass. Das gilt, soweit man weiß, als vorzeigbar.
Auf der Expo Real, die am 5. Oktober beginnt, zeigt sich Krause hingegen nicht. „Es klappt heuer terminlich leider nicht“, sagt der OB im Interview mit dem Immobilienbrief München. Das kam für uns etwas überraschend, war er doch, erstens, vom Gastgeber eines Panels auf der Messe als Teilnehmer angekündigt worden, und lässt Krause, zweitens, keinen Zweifel daran, dass das Thema Wohnungsbau in München Priorität habe. Da hätten zahlreiche Expo-Real-Gänger gewiss gerne von der neuen Nummer eins der Stadt persönlich gehört, mit welchen konkreten Ideen er der Wohnungsknappheit in der Stadt beikommen will.
Bleibt als Trost: Krause erklärt in dieser Ausgabe des Immobilienbrief München, welche Ideen das sind, was er zu deren Umsetzung bislang getan hat und wie es insbesondere um die Stichworte Sobon, Münchner Standard, Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen (SEM) und Umbau von leeren Büros in Wohnungen steht. Zudem: Warum ihm die Olympischen Spiele, um die sich die Stadt bewirbt, so wichtig sind, und dass die Stadt München den Bauturbo bereits für 2100 Wohnungen gezündet habe. Insbesondere Letzteres klingt als Verheißung für Projektentwickler, die in München selbst für eine Zwischennutzung schon mal 1,5 Jahre auf eine Genehmigung warten müssen.
Nervenraubend, wenn auch anders, können Nachbarn sein. Das mutmaßte das Vermittlungsportal Immoscout 24. Es gab dazu eine bundesweite Umfrage unter 1000 Personen von 18 bis 65 in Auftrag. Und siehe da: 31 Prozent gaben an, sich durch laute Partys von Nachbarn gestört zu fühlen. Da kommen selbst laute Baustellen besser weg, die 26 Prozent auf die Nerven gehen. Als besonders störend werden überdies neugierige Nachbarn (21 Prozent), Raucher auf dem Balkon (10 Prozent) und Hundehalter mit lautem Hund (9 Prozent) empfunden. Ob da mehr Hundebadetage Abhilfe schaffen könnten?
Es grüßt Sie ganz herzlich – und wünscht Ihnen eine erfreuliche Expo Real, trotz lauter Partys, neugieriger Standnachbarn und manchem Messegänger, der sich als Hundehalter outen könnte.
Ihr
Bernhard Bomke, Chefredakteur
Frauenkirche in München, Quelle: Stocks
Die zauberhafte Altstadt in Landshut, Quelle: Stocks
Münsing am Starnberger See, Quelle: Stocks
Bayrische Lebensfreude, Quelle: Stocks
Das Friedensdenkmal in München, Quelle: Stocks
Der Viktualienmarkt in München, Quelle: Stocks

