Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen in Münchens Nordosten. Ausgabe 46, Quelle: Stadt München

Liebe Leserinnen, liebe Leser !

Wir müssen uns bei Ihnen entschuldigen. Eigentlich wollten wir Ihnen zu den Programmen der Parteien zur Kommunalwahl in München und zum 17. Immobilienforum München von Management Circle jeweils nur ein paar Zeilen vorsetzen. Daraus wurde nichts. In den Programmen von neun Parteien stießen wir auf so viel immobilienrelevanten Stoff, dass wir Ihnen den nicht vorenthalten wollen. Machen Sie sich gefasst auf konstruktive Ideen, ein paar Überraschungen und auf, sagen wir, Vorschläge aus dem Reich entschiedener Realitätsverweigerung. Beim Immobilienforum hörten wir zu viel Substanzielles für Münchner Immobilienleute, als dass es mit einer Kurzfassung im Horst-Hrubesch-Stil „Ich. Kopf. Tor.“ hingehauen hätte. Sehen Sie es uns also bitte nach, wenn wir Ihnen (auch) diesmal sehr viel Lesestoff zumuten.

Wer sich durch Parteiprogramme wühlt, ist froh, neben viel Prosa wenigstens hie und da auf klare Positionierungen zu stoßen. Das klappt diesmal hinsichtlich Sobon 2021 oder 2017 oder 2014 ganz gut. Auch das Instrument der bisweilen auf scheinbare Endlosigkeit angelegten Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (SEM) ist ein Fall, der nach klarer Option zwischen Dafür oder Dagegen klingt. Aber schon hier wird es kompliziert. Wohnungsbau liest sich bei manchen Bewerbern so, als sei dafür einzig die Münchner Wohnen zuständig. Die aber hat nur etwa jede zwölfte Münchner Wohnung im Bestand und ziemlich viel mit sich selbst zu tun.

Bislang ist nicht bekannt, dass die Münchner Wohnen – also die Stadt München respektive die steuerzahlenden Bewohner dieser Stadt – über ein Fantastilliardenvermögen verfügt, mit dem sie große Teile des hiesigen Wohnungsbestands aufkaufen und überdies noch Zigtausende Wohnungen bauen könnte. Am besten noch für eine monatliche Miete von 6 Euro pro Quadratmeter. Kann man sich alles wünschen, doch wie sagte Kurt Schumacher dereinst: „Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit.“

Viele Blicke auf diese Wirklichkeit warfen Teilnehmer, Redner und Diskutanten beim Immobilienforum München im Sofitel. Irebs-Professor Tobias Just brachte das Erforderliche für viele Immobilienleute in München und anderswo auf diesen Nenner: „Wir brauchen Disziplin, harte Arbeit, genaue Analysen – also echtes Asset- und Facility-Management.“ Die etwas ausführlichere Fassung, also harte Arbeit und hoffentlich genaue Analysen, finden Sie ab Seite 13.

Es grüßt Sie ganz herzlich und wünscht Ihnen beim Lesen neben viel Ausdauer auch viel Erhellendes

 

Ihr

Bernhard Bomke, Chefredakteur 

 

Die aktuelle Ausgabe vom 28. Januar 2026

Frauenkirche in München, Quelle: Stocks

Die zauberhafte Altstadt in Landshut, Quelle: Stocks

Münsing am Starnberger See, Quelle: Stocks

Bayrische Lebensfreude, Quelle: Stocks

Das Friedensdenkmal in München, Quelle: Stocks

Der Viktualienmarkt in München, Quelle: Stocks